September 16

Tantra und die Bedeutung der Sexualität

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Sexualität beim Tantra

Seit Jahrtausenden gibt es die Tantrischen Rituale, jedoch sind sie in unserer westlichen Welt so gut wie unbekannt. Der Schlüssel zur dieser uralten tantrischen Sexualität bringt dir unvorstellbarer sexueller Freude und übermittelt dir zudem auch noch psychische Kraft. Dies kann man durch eine Reihe besonderer Rituale beim Tantra erlangen, die im Hinduistischen als Ekstase Kult praktiziert wird. Dieser Kult ist eine Art „sexuelle Magie“, die einem Energie, Freude, Lust und dir Kontrolle schenkt.

Übertragung der Sexualenergie

Die Tantrische Sexualität ermöglicht jedem, der auch danach strebt, unbeschreibliche Höhen während der sexuellen Lust zu erreichen, während sie zur gleichen Zeit die sexuelle Energie zum kreativen Gebrauch in vielen Bereichen im Leben freigesetzt werden können. Tantra lehrt dir mit seinen Ritualen, diese Konzentration auf alle unsere Ebenen des Lebens zu übertragen.

Was die Tantrischen Meister seit eh und je bereits wussten wurde in jüngster Zeit von Modernen Psychologen entdeckt: dass alle Lebewesen, Tiere sowie Menschen, den intensivsten Zustand zwischen der bewussten und unbewussten Konzentration sich befinden, wenn sie in der sexuellen Begegnung sind.

 

Tantrische Rituale

Tantrische Rituale ermöglichen dir, die Freude bei der Sexualität länger, lustvoller und öfters zu genießen, als du sie je zuvor kanntest und erlebt hast. Die Sexuelle Energie wird kraftvoller und erneuert sich schneller, je häufiger du die Kommunikation in der Sexualität pflegt.

Das Wort Tantra ist ein Begriff im Sanktskrit, der so viel bedeutet wie das innerste Wesen, der Kern, die Essenz. Eine Ableitung vom Verb „tantori“ (weben). Tantra bedeute das Gewebe oder auch das Wesentliche. Anfangs wurden die Lehren im Tantra von einer Generation zur nächsten Generation weitergegeben. Zunächst in einer ungeschriebenen Form und später auch durch Schriften, die man Tantra nannte.

 

 

Tantra

 

 

Shakti und Shiva

Tantra wurde im Sanskrit verfasst und besteht aus den Dialogen zwischen der Verkörperung der männlichen Kraft „Shiva“ und der Verkörperung der weiblichen Kraft „Shakti“. In den Texten die grundlegend sind, spricht Shiva über den tantrischen Ursprung des Universums. Über die Übungen, die Rituale und über die esoterischen Lehren, über das gesamte Universum und über unsere sich stetig wandelnde Welt als „schöpferische Lust“ der göttlichen Mutter, die als Kali dargestellt wird. Er erklärt die rituellen Übungen und deren Notwendigkeit, die zur Verwirklichung der essentiellen Einheit des Selbst, der sichtbaren Welt und der Gottheit führt.

 

Wichtige LINKS

Warum sollte ich eine Tantra Ausbildung machen?

Was ist eine Isthar intensiv Mitgliedschaft?

Warum sollte ich ein Tantra Workshop besuchen?

 

Welche Funktion hat Tantra?

Tantra hat grundsätzlich die Funktion dich zu deinem eigenen Ursprung zurückzugeleiten. Dir dabei zu helfen, zu deiner Identität der eigenen Wurzeln wieder zu gelangen. Indem du dich bestimmten Ritualen unterziehst, lässt Tantra in dir die Wahrheit erfahren, die du selbst bist. Die tantrischen Rituale ermöglichen dir, dich in einer ganz neuen Weise kennen zulernen. Auf intellektueller, emotionaler, sexueller Ebene und psychischer Ebene geschieht dies durch äußerste Anstrengung. Wir erkennen die Wahrheit der Welt, unserer psychischen Kräfte der Erleuchtung und des Universums, in dem wir die Wahrheiten über uns selbst aufdecken, die wir im Tantra finden. Dies ist nur durch die tantrische Erfahrung möglich. Auf einer Ebene der Intellektualität können sie nicht erfasst werden. Die psychische Magie im Tantra und seine Geheimnisse kannst du nur durch die Praxis der Tantrischen Rituale lernen.

 

Was lehrt uns Tantra?

Die Entwicklung, sowie unsere Energien und Kräfte werden durch Tantra freigesetzt. Egal was du vorher von Tantra gehört haben magst, endet das Vergnügen nicht mit dem Tantrischen Weg. Nein, im Gegenteil, du wirst zur höchsten Ebene der Lust gelangen und diese angesammelte Energie für deinen Weg umwandeln. In der Hinduistischen Schöpfungsgeschichte sind die Grundideen des Tantra zu finden, wie sie in den Schriften überliefert worden sind. Es wird darin berichtet, dass es vor aller Zeit, vor dem Universum es nur einen einzigen Punkt schöpferischer Kraft gegeben hat.

Diese schöpferische Kraft war weiblich und das uns bekannte gesamt Universum ging von ihr hervor. In der Mitte des Universums stand die Göttin der Zeit. Ein Gefühl der Leere war in Ihr und Ihre Kraft war verbraucht. Nachdem ihre schöpferische Kraft sich erneuert hatte, entschied sie sich, noch vieles mehr zu erschaffen. Denn allein darin lag all ihre Lust. Sie schuf danach die Erde, Meer, Land, Pflanzen und die Tiere. Alles wurde im gleichgewichtigen Verhältnis zueinander geordnet. Sie brachte alle Dinge zum sein, so dass sich alles verbreiten und fortpflanzen konnte.

Sie Empfand große Freude darüber, als sie die Schöpfung vollendet hatte. Ihre Energie jedoch war noch immer nicht erschöpft und so nahm sie die weibliche Form des Menschen an. Sie nannte sich selbst „Kali“ und teilte sich in zwei, wodurch „Mahakala“, die männliche Form entstand. Mahakala wurden die Freuden im Tantra gelehrt und die Erneuerung seiner eigenen schöpferischen Kräfte.

Diese beiden Gottheiten des Tantra brachten die ersten Menschen hervor und gaben ihnen die Tantrischen Rituale weiter, damit auch die Menschen des Glückes der vollkommenen Freude und der unbegrenzten Macht über das Universum teilhaftig würden. Allen tantrischen Rituale liegt die Schöpfungsidee zugrunde.

 

Mann und Frau im Tantra

Mann und Frau sind eins und werden als eine einzige Einheit gesehen. Sie sind sehr tief und so eng miteinander verbunden. Dadurch sind sie sich beide keiner Unterschiede bewusst. Im Tantra sind Mann und Frau eins. Um die transzendentale Erleuchtung zu erlangen, die sie dann innehaben, wenn sie nochmals die Ganzheit erleben, die sie eins sein lässt, müssen Mann und Frau sich stets bemühen.

Tantra sagt „… denn in der Ganzheit liegt die höchste Wahrheit, die vollkommene Erleuchtung“. Mann und Frau verbinden sich auf der irdischen Ebene sexuell im tantrischen Ritual. Dabei entwickeln sie die Kraft, sich zur kosmischen Ganzen, spirituell zu erheben.  Zum Ursprung, zum Eins-Sein, was beide zurückführt und zur vollkommenen Kraft der kosmischen Erleuchtung bringt, was sie innehatten bevor beide noch eine Einheit waren. Jenseits von aller Zeit miteinander verbunden waren.

 

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Was ermöglicht Tantra?

Tantra ermöglicht es dir, diese transzendentale sexuelle Vereinigung durch die Ritualistik zu erleben. Dabei öffnet Tantra dir einen Weg und eine Form, die dir mit der Kraft der Sinnlichkeit und der sexuellen Energie in Verbindung gebracht wird. Du wirst bei Tantra von jeglichen Hemmungen und von Ich-Fixierungen befreit. Die Sexualenergie in dir wirst du dank Tantra in all deine Lebensbereiche übertragen können.

 

Kennt Tantra sexuelle Frustrationen?

Die Sexualität wird beim Tantra in die ganze Person integriert. Weder sexuelle Frustration noch Hemmungen kennt Tantra. Es wird der Emotion, dem Geist und dem Körper die Möglichkeit gegeben, zusammenzuarbeiten. Dadurch wirst du die Kontrolle und auch die Macht über dein Leben und dein spirituelles Wachstum erlangen. Die meisten westlichen Religionen und auch hinduistische religiösen Systeme streben die Erleuchtung und Wahrheit mittels Askese (sexuelle Selbstverleugnung) an. Tantra jedoch ist frei von Heuchelei. Beim Tantra geht der Pfad zur Erleuchtung in erweiterter sexuellen Aktivität. Der asketische Weg zur Ganzheit und Wahrheit ist selbstzerstörerisch und ein nutzloser Kampf gegen sich selbst.

Alle Fähigkeiten des Menschen werden beim Tantra in die körperlichen, geistigen und emotional, so stark wie möglich angeregt und hinterher kontrollierbar gemacht, um dir immer neue Freuden zu ermöglichen.

 

Eine Parabel aus dem Sanskrit

Aus einer Parabel aus dem Sanskrit, aus einem der frühesten tantrischen Texte, was ungefähr zweitausend Jahre alt ist, steht geschrieben, dass ein einsamer Pilger, der auf der Suche nach „Parasamvit“, der höchsten Wahrheit, alles den Rücken kehrte. Allen und alles was Freude brachte. Wie lange er auch meditierte, reiste und fastete.

Wie vollkommen auch seine Enthaltsamkeit auch sein mochte und seine selbstauferlegte Qual auch unerträglich war, erreichte er niemals in seiner spirituellen Entwicklung die intensive Konzentration, die es ihm ermöglicht hatte, all seine Energien zum Erkennen der „Höchsten Wahrheit“ einzusetzen. Frustriert und Desillusioniert von den Jahren, machte er eines Nachmittags an einem Flussufer Rast.

Eine Tantrische Meisterin kam zu diesem Fluss um zu baden und ihren Körper für die kommende Nacht der Lust zu salben. Die Tantrische Meisterin sprach den Pilger an. Nachdem sie die Geschichte des Pilgers angehört hatte, verführte sie den Pilger, indem sie die Sinne des Pilgers durch die tantrischen Freuden zur Ebene der höchsten Erweckung geleitete, auf dieser hat der Pilger endlich die Kraft gefunden, nachdem er so lange gesucht hatte.

 

 

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